Hü-Basel

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Pressemitteilung zum Überleben des Museums für Pferdestärken (Basler Kutschen- und Schlittenmuseum)

Hü-Basel ist bereit

Der gemeinnützige Verein Hü-Basel wurde vor 4 Jahren zur Erhaltung der Basler Kutschen- und Schlittensammlung gegründet.

Damals wie auch heute stand die Schliessung des Basler Kutschenmuseums aus finanziellen Gründen im Raum, wenngleich sich die Situation zugespitzt hat, da die Christoph-Merian-Stiftung das aktuelle Ausstellungsgebäude definitiv einer anderen Nutzung zuführen möchte. Die intensive Suche Hü-Basels in den letzten 12 Monaten nach einem neuen Standort für die Basler Kutschen und Schlittensammlung stiess auf breite Zustimmung und Unterstützung. Circa 20 mögliche Räumlichkeiten in Basel und Umgebung waren das Ergebnis der Recherchen, wobei das besonderes Augenmerk auf einem historischen Gebäude oder einer historischen Anlage lag, um so in einer stimmigen Umgebung die Sammlung greifbar und erfahrbar zu machen. Unzählige Besprechungen fanden mit der Stadt und den Gemeinden statt, in der Feinabstimmung aber auch bereits mit Architekten und Baubehörden. Gleichzeitig erweiterte sich der Kreis der Enthusiasten und Sponsoren stetig. Das Historische Museum hat kürzlich verkündet, dass das Museum weiterlebe, sozusagen im Kleingedruckten konnte man dann lesen, dass es um ein Weiterleben im virtuellen Raum geht, die echten Kutschen und Schlitten werden nämlich in einem Depot verschwinden. Natürlich ist die elektronische Dokumentation eines geschlossenen Museums eine gute Sache. Aber was wird aus den Emotionen, der Begeisterung und der Neugier? Sie bleiben auf der Strecke. Lernen – und das ist eines der Bildungsziele der Museen – wird erfolgreich durch emotionale Erfahrungen, die elektronische Dokumentation ist Bereicherung aber nicht Grundlage für den Museumsbesucher. Überall auf der Welt wird als Ergänzung zur gut verfügbaren Theorie auf das Praktische verwiesen, die Menschen wollen neben dem Display die entsprechenden Objekte anfassen, Kräfte testen, Bewegung und mechanischen Widerstand spüren. Ganz zu schweigen vom Ideal „Kutsche mit Pferden und Fahrer und auch mit Fahrgästen“. Diese gelebte Wirklichkeit soll wieder fühlbar werden. Dass die Stadt Basel ein Museum aus einem finanziellen Engpass heraus digitalisiert und glaubt, es auf diese Weise zu erhalten, kann sicherlich Kosten einsparen aber niemals die Realität ersetzten. Oder soll es nur ein Test sein für das Digitalisieren sämtlicher Museen – damit würde natürlich der Museums-Besuch überflüssig, ebenso wie das Museumspersonal. Der Staat kann dann die leerstehenden Museumshüllen vermieten und spart zusätzlich das Personal ein. Ist das die Zukunft der Baseler Museen? Armes Basel! Hinter diesen Horrorvisionen stehen wir nicht. Die Basler Kutschen, Wagen und Schlitten, die vielfach hier entwickelt, gebaut, und gefahren wurden, haben zu unserem Reichtum und der akademischen Entwicklung über viele Jahrhunderte hinweg beigetragen. Diese kulturelle Verpflichtung nehmen wir an! Für uns ist es selbstverständlich, dass der kulturelle und monetäre Reichtum Basels kein Geschenk sondern eine Verpflichtung den nachfolgenden Generationen gegenüber darstellt. Durch private Initiativen wollen wir unsere eigene Kultur erhalten und an unsere Nachkommen weitergeben. Basel, den 1.9.2016

25.09.2016 letzter Tag in Brüglingen


Der Verein Hü-Basel lädt alle Kutschen- und Schlittenfreunde am 25.09.2016 um 1630 Uhr zum Apéro ein.

LETZTE ÖFFENTLICHE FÜHRUNG am 25.09.2016

Ab ins Depot

Eduard J.Belser



Abschiedsvorstellung

LIVING HISTORY mit Samuel Bally

25.09.2016      14 und 15 Uhr und 16 Uhr

DAS MÜNCHENSTEINER EISENBAHNUNGLÜCK

Albert E. Hoffmann war, wie alle Basler, tief beeindruckt vom schweren Eisenbahnunglück, das sich 1891 in Münchenstein ereignete. Hoffmann beschrieb das Unglück in seinem Tagebuch und besuchte in den Tagen nach dem Unglück mehrmals die Unfallstelle. Die szenische Führung spielt in der Zeit kurz nach dem Unglück. Der Zeitpunkt eignet sich als Anknüpfungspunkt für viele Geschichten, nicht zuletzt für Überlegungen zur Entwicklung der Mobilität aus der Sicht eines Vielreisenden.


Die ersten Fotos und Berichte von der Traditionsfahrt 2016 organisiert vom OK Fahrturnier Schänzli. 

Bericht: bz Basel

Bericht: Tele Basel



Plakette, handgeschmiedetes Kunstwerk.  

Gestiftet und hergestellt von Andreas Glaser.

Glaser Schlosserei Schmiede GmbH, Binningen.



Wie man vor Tram und Auto unterwegs war.

An ihrem schulfreien Tag besuchten die Energiedetektive das Museum für Pferdestärken in den Merian Gärten. Hier durften sie lernen, wie man ein Pferdefuhrwerk lenkt und erfuhren, wie man früher mit der Postkutsche über den Gotthardpass reiste. Ausserdem blieb Zeit, draussen im Irrgarten herumzutoben und verschiedene Sportgeräte auszuprobieren.

Vielen Dank ans Historische Museum Basel, Eduard J. Belser, Giovanni Rossetti und Hü-Basel


AUA

                                                                                             


An die Mitglieder und Freunde von Hü-Basel                                                                                                                                                                                                                                                                Basel, 2.März 2016     

Liebe Mitglieder und Freunde von Hü-Basel,

wie Sie heute der Presse entnehmen können, muss die Basler Kutschen- und Schlittensammlung aus ihrem angestammten Domizil in den Merian Gärten ausziehen.

Als Begründung wird vorgetragen, die Christoph Merian Stiftung brauche die Räumlichkeiten für ihren eigenen Bedarf.

Wir sind sehr enttäuscht, dass auf diese Weise eine 33-jährige großzügige und erfolgreiche Kooperation zu Ende geht.

Hü-Basel bemüht sich intensiv, eine andere geeignete Lokalität zu finden um einen neuen, privat geführten Ausstellungsbetrieb ins Leben zu rufen.

In diesem Jahr werden also die Weichen für die Zukunft eines Museums gestellt, das in hohem Maße die Geschichte und Tradition Basels lebendig werden lässt. Ein Museum, das unseren Kinder die Geschichte des Transportwesens und damit auch die Geschichte Basels und der Nordschweiz anschaulich und nachvollziehbar vermittelt.

Wir brauchen jetzt jede Hilfe und Unterstützung, damit dieser bedeutende Schweizer Kulturschatz nicht unwiderruflich in anonymen Lagerhallen verschwindet.

Wir freuen uns sehr, Sie jetzt schon zu unserer nächsten Mitgliederversammlung am

6.Juni 2016 um 18.30h im Museum für Pferdestärke (Basler Kutschenmuseum) in Brüglingen einzuladen.

Wir erlauben uns, Ihnen den Einzahlungsschein fürs Jahr 2016 zukommen zu lassen. Besten Dank für Ihre Unterstützung.

Einzelperson 80,-, Familien 100.-, Firmen 200.-, freie Spenden projektorientiert.

Herzliche Grüsse  

Prof. Dr. Nicolas Lüscher, Präsident                          Claudia Knopp, Kassier

079 3555 949, nic.luescher@bluewin.ch                    078 860 86 87,claudia.knopp@jsafrasarasin.com

Hü-Basel Freunde des Museums Basler Kutschenmuseums Bundesstrasse 1 4054 Basel www.hü-basel.ch



Über uns

Sinn und Zweck des Vereins ist die Unterstützung des Museum für Pferdestärken in finanzieller und persönlicher Hinsicht.

Der Verein hat das Ziel, dabei mitzuhelfen, das Museum wieder mit Leben zu erfüllen und es zu einer geschätzten Attraktion in den Merian Gärten Brüglingen zu machen.

Weiterhin gehört es zu den Zielen des Vereins, das traditionelle Transportmittel Kutsche wieder „erfahrbar“ zu machen. Mit bewährten Kutschenfahrern, verkehrssicheren historischen Kutschen und mit Pferden verschiedenster Grössen und Rassen wird der Verein das Museum für Pferdestärken bei öffentlichen Veranstaltungen, Vorträgen und Kutschenfahrten unterstützen.                                             

Ein weiteres Ziel des Vereins ist die Pflege von Kommunikation und Wissensaustausch zwischen dem Museum und den interessierten Kutschenliebhabern.

 

Unterstützen Sie uns

Wir brauchen Ihre Ideen und Ihre Tatkraft. Werden Sie Mitglied bei uns. Wir freuen uns aber auch über Spenden. 

 

Postfinance : 

 Konto Nr. 60-765087-0 

Hü-Basel, Bundesstrasse 1, 4054 Basel

Für Sie:  

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Für uns:    

eine wichtige Nummer

      Fürs Museum für Pferdestärken: 

       eine lebensnotwendige Nummer


Eine grosszügige Spende konnte vorläufig dieses einzigartige Kulturerbe erhalten und die Schliessung per Ende September 2012 verhindern. Die gleichzeitige Gründung des eingetragenen Vereins „Hü-Basel" wird das Historische Museum Basel in der Erhaltung und der Modernisierung dieses Kulturguts für die Zukunft unterstützen. Am 26.08.2014 wurde mitgeteilt: Das Museum für Pferdestärken bleibt definitiv offen. Auch wurden diverse Änderungen und Events vorgestellt.

Am 02.03.2016 erschien eine Pressemitteilung vom HMB, dass das Museum ende Jahr den jetzigen Standort verlassen muss.


Hü-Basel, Bundesstrasse 1, 4054 Basel